Makado Katada Sensei (8. Dan), Shiro Yamamoto Sensei (9. Dan), Nils Arthofer (9. Kyu), Jonathan Wilde (7. Kyu), Alexander König (7. Kyu), Maximilian Wilde (7. Kyu), Sören Arthofer (7. Kyu) und Boris Wilde (1. Dan) Foto Werner Stolzenburg.

Makado Katada Sensei (8. Dan), Shiro Yamamoto Sensei (9. Dan),
Nils Arthofer (9. Kyu), Jonathan Wilde (7. Kyu), Alexander König (7. Kyu), Maximilian Wilde (7. Kyu), Sören Arthofer (7. Kyu) und Boris Wilde (1. Dan) Foto Werner Stolzenburg.

Judo kennt kein Alter

Judoka des TV Dieburg nahmen an der Judo-Sommerschule 2016 in Nieder-Roden teil

Die Spannung war groß, als letzte Woche vom 22. bis zum 26. August 2016 die Hessische Judo-Sommerschule begann, welche seit über 30 Jahren der 1. Judo-Club Nieder-Roden/Rodgau e.V. ausrichtet. Die erste Judo-Sommerschule fand 1981 statt. Viele Judoka waren bereits 10 bis 20 Mal dabei und mindestens zwei Judoka zum 36. Mal.

Dieses Jahr nahmen insgesamt 170 Judoka an diesem außergewöhnlichen Lehrgang teil, zu dem ausgewählte hochrangige Trainer aus dem Kodokan, der renommiertesten Judo-Hochschule Japans anreisten. Zum 23. Mal kam Shiro Yamamoto Sensei (9. Dan) aus Tokio nach Nieder-Roden. Begleitet wurde der ehrwürdige Meister von Makado Katada Sensei (8. Dan), welcher unterstützt von Sven Grünewald (1. Dan) aus Bergen-Enkheim und Heiko Kother (3. Dan) aus Sachsen das Technik- und Wettkampftraining für die Kinder und Jugendlichen übernahm. Das Alter der Teilnehmer reichte von 5 bis 84 Jahren.

Auf einer Mattenfläche von rund 800 m² lehrten die Judolehrer die Judoka 4 Stunden täglich meisterliche Techniken, japanische Begriffe sowie traditionelle Übungsformen, u.a. die Koshiki-no-kata (Form der antiken Techniken), Kime-no-kata (Form der Entscheidung) und die Ju-no-kata (Form des Nachgebens oder der Geschmeidigkeit).

Kyu-Prüfungen, Übungsleiterfortbildungen und ein großes Grillfest mit Disco am Donnerstagabend rundeten das Programm der Sommerschule ab. Organisiert wurde die Veranstaltung von Frank Ulrich Lenz (6. Dan), Werner Stolzenburg und Oliver Ulrich.